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Lindau – Perle am Bodensee

Lindau ist jene Stadt, deren Namen wohl als Erstes fällt, wenn man an den Bodensee und seine schöne Region denkt. Kein Wunder, denn die schöne Inselstadt hat Flair, den wunderschönen See und beinahe etwas Südliches an sich. Kein Wunder, dass im Frühjahr, Sommer und Herbst Scharen von Touristen die Insel bevölkern.

Auf der Insel befindet sich auch die historische Altstadt. Die Insel ist lediglich durch eine Brücke und einen Eisenbahndamm mit dem Festland verbunden. Durch die kleinen verwinkelten Gässchen, die historische Bausubstanz der Gebäude und das quirlige Treiben in den Straßen der Altstadt verzückt Lindau den Besucher mit einem besonderen Flair.

Neben der schönen Hafenpromenade, die vom bayrischen Löwen bewacht wird, ziehen vor allem auch andere historische Sehenswürdigkeiten, aber landschaftliche Schönheiten die Besucher in ihren Bann. Die Fußgängerzone und die Promenade laden zum Flanieren ein und das tut man hier auch zuhauf.

Baudenkmäler

 

  • Münster Unserer Lieben Frau
  • Evangelische Kirche St. Stephan (um 1180)
  • Peterskirche (um 1000)
  • Barfüßerkirche (13. Jahrhundert)
  • Stadtbahnhof Lindau
  • Altes Rathaus (um 1422)
  • Römerschanze
  • Mangturm
  • Haus zum Cavazzen
  • Lindenhofbad

Streifzug durch die Inselstadt

 

Lindau hat einiges zu bieten. Wer mit dem Schiff in den Hafen einfährt, der wird von der Faszination gefangen genommen. Wohl keine andere Stadt am schönen Bodenseeufer kann mit einem derart schönen Anblick wie Lindau aufwarten. Nicht ohne Grund gehört eine Schifffahrt nach Lindau zu jedem schönen Urlaubserlebnis. Der bayrische Löwe wacht über die Hafeneinfahrt, dahinter tummeln sich bereits die Touristen an der Hafenpromenade, die gesäumt ist von Cafès, Hotels und Straßenmusikanten. In der Hauptsaison muss man den Rummel lieben, denn ansonsten ist man hier fehl am Platz.

Entlang der Hafenpromenade befinden sich auch die besten Adressen für die Nächtigung auf der schönen Insel. Nichts für Kleingeister und Sparsame, aber für all jene, die das Besondere suchen und nicht auf den letzten Pfennig in der Tasche achten müssen.

Am Ende der Promenade zweigt man linker Hand ab in die Maximilianstraße, die Einkaufsmeile der Inselstadt. Rechter Hand kommt man zum Römerbad. Ein Freibad mit Geschichte und besonderem Ambiente. Ein Bad, das bereits seit 1839 in Betrieb ist und nichts an Aura verloren hat. Hier badet und sonnt man sich historisch.

Kurz vor Erreichen des Rathauses im Herzen der Insel passiert man einen ausgezeichneten Thailänder. Das Taihouse. Hier speist man vorzüglich, wenn man denn thailändisch gerne hat. Allerdings sollte man Zeit und Geduld mitbringen. Unmittelbar nach dem Thaihouse streift man die Käse Ecke. Für Käseliebhaber ein wahres Eldorado der Lust. Hinter dem Torbogen befindet sich der Rathausplatz. Das schöne Rathaus ist vielen Besuchern ein Abstecher wert, nicht ohne Grund, denn es hat einiges zu erzählen.

Die Fußgängerzone führt hier entlang und so ist es auch nicht verwunderlich, dass man hier auf Menschenmassen trifft. Cafès, Restaurants und Geschäfte wechseln sich ab. Hier ist für jeden etwas dabei. Vielleicht mit Ausnahme für die Jungen und jung gebliebenen. Denn Lindau ist vieles, aber nicht eine Stadt der jungen Nachtschwärmer, die auf der Suche nach Bars und Discotheken sind.

Am östlichen Ende der Fußgängerzone befinden sich die Evangelische Kirche und das Münster Unserer Lieben Frau. Für Kirchenliebhaber, Architekten und Historiker zwei interessante Monumente aus alter Zeit. Unmittelbar dahinter lädt das Cristallo, die für mich beste Eisdiele in Lindau zu einer kleinen Pause ein. Ich persönlich ziehe hier zwar den italienischen Espresso vor, aber wer mit Kindern und anderen Schleckermäulern unterwegs ist, sollte sich hier verweilen.

Links führt die Brücke zurück auf das Festland, rechter Hand, der Fischergasse entlang geht es zurück in Richtung Hafen. Hier liegt auch der schöne Gasthof Alte Post. Bodenständige, frische Küche wird hier geboten und das auf hohem Niveau. Eine Einkehr, die sich mehr als lohnt. Unmittelbar vor der kleinen italienischen Eisdiele führt ein schmaler Weg durch einen Torbogen. Zur sogenannten Gerberschanze. Machen sie einen kleinen Abstecher, es lohnt sich. Ein herrlicher Blick auf den See umrahmt von alten Gebäuden im Rücken. Ein Traum.

Entlang dem Gustav-Röhl Uferweg geht es dem See entlang zurück in Richtung Uferpromenade. Mit Erreichen der Bodensee Yachtschule stehen wir unmittelbar vor dem Hafen von Lindau. Direkt am Hafen befindet sich das Nana. Unscheinbar, wenig auffällig. Aber neben schönen Cocktails bekommt der Besucher hier einiges geboten. Im schönen Marmorsaal unter anderem ein herrliches Frühstück.

Wer die Insel richtig umrunden möchte, geht von hier aus weiter entlang dem Schützingerweg. Der am Leuchtturm vorbeiführt – dieser kann übrigens besichtigt werden und bietet einen schönen Blick über die Inselstadt und das Bodenseeufer.

Der Schützingerweg ist ein wahres kleines Paradies. Entlang dem See, geschützt von schönen Bäumen führt der Weg um die Insel herum. Hier wird es etwas ruhiger und die Touristenströme nehmen etwas ab. Aber keine Sorge, vereinsamen kann man hier nicht.

Über die Thierschbrücke, die über die Bahngleise führt, führt der Weg zurück. Der Pilzkiosk linker Hand und der schön angelegte Seespielplatz laden zum Verweilen ein. Wer eine Bootsausfahr machen möchte, ist hier richtig, denn hier befindet sich auch ein Bootsverleih.

Rechts geht es hinein zum schönen Paradiesplatz. Ein schöner Platz mit Brunnen und guter Gastronomie. Hier vergeht die Zeit wie im Fluge.

Links geht es in die Grub. Hier befindet sich auch Mikes Irishpub. Die Seelen sind bis weit über die Grenzen hinaus bekannt. Aber der Pub hat sich auch mit guten irischen Bands einen Namen gemacht. Eine Einkehr, die sich lohnt. Wer ausgezeichnet italienisch essen möchte, geht ein paar Schritte weiter und kehr beim Ristorante Il Mulino zu. Hier hat auch schon Thomas Gottschalk gespeist. Noch etwas gediegener und gehobener geht es im Valentin zu und her, dass nur ein paar Schritte weiter liegt. Wer ausgezeichnet und vor allem günstig italienisch speisen möchte, geht bis an das Ende der Grub und kehr bei der Alten Schule zu. Seit Jahren ist sie bei ihren Fans bekannt und beliebt gleichermaßen.

Die Inselstadt hat es in sich. Sie hat etwas an sich und verzaubert immer wieder auf ein Neues.

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